Baufinanzierung
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Niedrige Kapitalmarktzinsen begünstigen aktuell den
Kauf einer Immobilie für den Selbstnutzer und den Kapitalanleger
gleichermaßen. In vielen Fällen kann die monatliche
Belastung sogar bei einer Vollfinanzierung niedriger sein
als die vergleichbare Monatsmiete.
Vergleichsrankings in der Presse oder im Web sorgen für
einen intensiven Wettbewerb unter den Banken. In der letzten
Zeit bieten auch verstärkt reine Online-Anbieter ihre
Dienste an.
Unsere Dienstleistungen rund um das Thema private und gewerbliche
Baufinanzierung verbinden eine umfangreiche Beratung mit günstigen
Zinskonditionen, die im wesentlichen auf unserem Vermittlungsvolumen
und der Tatsache basieren, daß wir der finanzierenden
Bank einen "fertigen Fall" ohne weiteren - möglicherweise
auch aus Sicht der Bank vergeblichen - Beratungsaufwand liefern.
Für einfache Standardfälle nutzen auch wir eine
Online-Plattform, können aber den Kunden im Gegensatz
zum reinen Online-Anbieter vor Ort beraten und die nicht immer
glatt laufende Online-Abwicklung begleiten.
Die große Mehrheit der von uns abgewickelten Baufinanzierungen
erfüllen hingegen schon von vornherein nicht die Vorraussetzungen
für eine Online-Abwicklung: Eigenkapitalquote < 20%,
älteres Baujahr, Eintragungen in Abtlg. II des Grundbuches
u.s.w. sind für die Online-Anbieter schlicht und einfach
zu kompliziert.
Immer wieder Anlaß zu ausgiebigen Diskussionen liefert
die Frage, wieviel Eigenkapital ein Immobilienkäufer
mindestens einsetzen sollte: als Untergrenze wird dabei immer
wieder eine Quote von 20% des Nettokaufpreises zzgl. der Nebenkosten
für Makler, Grunderwerbsteuer, Notar/Grundbuch, Umzug,
neue Einrichtung etc. genannt.
Bei guten Einkommensvorausstzungen sind wir der Meinung,
daß eine Finanzierung auch die volle Kaufpreissumme,
möglicherweise auch die Nebenkosten, beinhalten kann.
Damit liegen wir zugegebenermaßen im Widerspruch zur
Mehrheit der sog. "Experten" oder Vebraucherschützer.
Folgendes Beispiel soll dabei unsere Auffassung verdeutlichen:
Nehmen wir einmal an, ein 28-jähriger Bauingenieur steht
seit 2 Jahren im Berufsleben und hat aus seinen ersten Gehältern
seine Wohnung eingerichtet, sein Auto und sein Bafög
abgezahlt und findet eine für ihn passende ETW zu einem
Kaufpreis von € 130.000,--. Nach klassischer Betrachtung
benötigt er hierfür mindestens € 26.000,--
Eigenkapital zzgl. der Erwerbsnebenkosten, die mindestens
bei € 6.500,-- liegen, wenn also kein Makler bezahlt
werden muß und keine weiteren Kosten für Wohnungseinrichtung
etc. anfallen.
Wenn nun kein Eigenkapital vorhanden ist, muß dieses
natürlich erst einmal angespart werden. Nehmen wir also
an, unser Bauingenieur kann nun € 500,-- mtl. sparen,
so benötigt er rund 5 Jahre, bis er das erforderliche
Eigenkapital zusammengespart hat.
Da Immobilienpreise langfristig i.a. steigen, muß
dies natürlich auch berücksichtigt werden. Bei einer
angenommenen Preissteigerung von 3,0 % p.a. (d.i. der Durchschnitt
der letzten 40 Jahre) beträgt der mögliche Kaufpreis
in 5 Jahren rd. € 150.000,-- für ein gleichwertiges
Objekt. Die zu finanzierende Summe abzgl. des dann angesparten
Eigenkapitals beträgt dann immerhin noch rd. € 120.000,--
und damit sind rd. 2/3 der Sparleistung in den 5 Jahren durch
die Immobilienpreisseigerung aufgezehrt worden.
Selbstverständlich kann dieses Beispiel nicht auf jeden
Fall übertragen werden und vor allem sind zukünftige
Einkommensrisiken wie z. B. familiäre Veränderungen
genauestens zu berücksichtigen. Das derzeit niedrige
Zinsniveau und die relativ moderaten Immobilienpreise kann
aber durchaus zum Anlaß genommen werden, bei soliden
Einkommensverhältnissen eine geplante Baufinanzierung
vorzuziehen.
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direkte Fachkompetenz |
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0201-2688-90 |
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